XI. Amphi Festival 2015 - Bericht von Seelenhexe

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    • XI. Amphi Festival 2015 - Bericht von Seelenhexe

      Das Amphi Festival 2015 erschien in einem völlig neuen Gewand: Neue Location, mehr und auch andere Händler als zuletzt, andere Gastronomie und auch größere Kapazitäten für Besucher. Seit Jahren war das Festival zum ersten Mal nicht ausverkauft. Gründe für den Umzug gab es laut Veranstalter einige: Die Besucher äußerten in den vergangenen Jahren den Wunsch nach mehr Sitzgelegenheiten sowie nach anderen und preiswerteren Verpflegungsmöglichkeiten. Für den Veranstalter sind wohl die erhöhten Besucher-Kapazitäten ein weiterer Grund gewesen, vom Tanzbrunnen in die nahegelegene Lanxess-Arena umzuziehen. Erfreut sich das Festival seit Jahren doch einer enormen Beliebtheit, was zum regelmäßigen Ausverkauf der Tickets schon Wochen im Voraus führte.
      Doch wie verlief das erste Amphi Festival an neuer Wirkungsstätte?



      Unwetter waren vorhergesagt, was zu einer Schließung der „Green Stage“ im Freien führte, so dass nur die Konzerte in der Arena in veränderter Reihenfolge stattfinden konnten. Planmäßig standen mittags bereits CHROM auf der Bühne, um mit ihren Elektro-Sound ihre Anhänger und sicherlich einige Neugierige zu beglücken. Dies gelang jedoch nur zum Teil, da der Gesang von Frontmann Christian Marquis sehr schlecht war. Er traf kaum einen Ton und es war einfach schlimm, ihm zuzuhören. Zum Glück gab es einige Abmischungs-Probleme, die dazu führten, dass er teilweise gar nicht zu hören war. Dennoch herrschte großer Andrang im Innenraum der Arena, vor allem wenn man die Uhrzeit berücksichtigte. Die zwei Mitglieder von Chrom wirkten allerdings leicht verloren auf der großen Bühne. „Morbid Minds“, „Synthetic Movement“ oder „Losing Myself“ sorgten nichtsdestotrotz für eine gute Stimmung. Die Sound-Probleme äußerten sich auch in unterschiedlichen Lautstärken bei den Songs, die eh nur so dahin plätscherten. Nach 40 Minuten war der Auftritt beendet und Chrom machten Platz für RABIA SORDA.



      Das Nebenprojekt von Hocico-Sänger Erk Aicrag spielte hauptsächlich Songs der aktuellen CD „Hotel Suicide“. Im Gegensatz zu Chrom nutzen die Musiker die Bühne komplett und ließen auf einer Leinwand auch Videos und Sequenzen laufen. Nachdem der erste Teil des Sets u.a. mit „Out of Control“ einen guten Sound hatte, fingen dann plötzlich die Probleme an: Bei „Deaf“ fiel das Drumkit aus, ebenso Erks Mikro, was sich immer wieder durch die restlichen Songs („Indestructible“, „Abuse Me“, „ Eye M The Blacksheep“, „Hotel Suicide“) zog. Doch Rabia Sorda machten das Beste aus ihrem Set und gaben ordentlich Gas. Grigory Feil zerstörte mehrere seiner Keyboards. Die Arena war sehr gut gefüllt, ob es an der Band selber lag oder an der Tatsache, dass es keine Ausweichmöglichkeit aufgrund der Unwetterwarnung nach draußen gab, kann an dieser Stelle nicht bewertet werden.
      Zu guter Letzt sang die Arena für Gitarrist Marcus Engel noch ein Ständchen, da dieser Geburtstag hatte. Nach dem Auftritt sorgten zahlreiche Helfer dafür, dass der Müll der zerstörten Keyboards schnell beiseite geräumt wurde.


      Für X-RX blieb nach 15-minütiger Überziehung durch die Crüxshadows leider nicht mehr viel Spielzeit. Während des Umbaus sorgte Moderator Mark Benecke für einige peinliche Momente. Er konnte überhaupt nicht improvisieren und hätte mal besser den Mund gehalten. Kommentare wie „Jetzt wird die Snare gescheckt“ beim Check der Band auf der Bühne hätte er sich sparen können, denn was die Fans selber sehen, muss nicht noch gesagt werden. Braucht den Benecke jemand? Ich glaube nicht.
      Mit „Escalate“ starteten X-RX wie immer ihre Live-Show, die aber aufgrund der Crüxshadows in einem sehr abgespecktem Rahmen stattfinden musste. Seit neuestem haben X-RX einen echten Drummer mit auf der Bühne. Der sorgt für zusätzlich Bass, zu viel meiner Meinung nach, denn vor lauter Bass war von den Songs sonst nicht mehr viel zu hören. „Hard Beatz Hard SoundZ“ setzte das Set fort und Jan zeigte einmal mehr, dass er zu fantastischen Growls in der Lage ist. Im hinteren Teil der Arena tanzten die Cyber Goths wie verrückt. Die Animationen von Sänger und Bandkopf Pascal Beniesch sind, wenn man die Band schon einige Male gesehen hat, immer die gleichen. Das nennt sich dann wohl Professionalität, denn bei „großen“ Bands wie Depeche Mode oder Kiss sind die Sprüche und Animationen auch immer identisch. Der Bass schmerzte im Magen, besonders bei basslastigen Songs wie „A to A and D to D“ vom aktuellen Album „Crank it up“. Nach „Stage 2“ war der Auftritt von X-RX schon beendet, was aber aufgrund des miserablen Sounds, der gefühlt nur aus Bässen bestand, auch kein großer Verlust war. Mark Benecke versprach X-RX in 2016 ein doppelt so langes Set, mal sehen, was daraus wird.



      Weiter ging es mit der DEUTSCH-AMERIKANISCHEN-FREUNDSCHAFT, kurz DAF. Die Kult-Band spielte nun in der Arena aufgrund des Unwetters statt wie geplant draußen auf der Green Stage und lieferte ein schönes Best-Of ihrer Hits ab. Doch zunächst mussten die Fans ein langes Intro über sich ergehen lassen, bevor es dann mit „Verschwende deine Jugend“ losging. Sofort bildete sich ein Moshpit vor der Bühne, auch wenn die Arena hinten leerer war als bei X-RX. Sollten es vielleicht nicht alle Fans mitbekommen haben, dass DAF nun nachmittags spielten? Christian von Aster, der zweite Moderator, erklärte jedenfalls zwischen jeder Band den weiteren Ablauf in Sachen Line-Up. Das war sehr gut und sehr hilfreich, auch wenn das nur die Fans in der Arena mitbekamen, da die Informationen draußen nicht durchgesagt wurden.
      Zurück zu DAF. Bei deren Auftritt kam ein Großteil der Musik vom Band, da außer Schlagzeug und Gesang nichts live gespielt werden konnte. Die beiden Musiker füllten aber die Bühne gut aus. Der Auftritt war vom Drumherum her eher minimalistisch, was aber nicht negativ war. DAF hatten kein Schnickschnack wie Leinwände, Nebel oder ähnliches nötig, die Songs („Die Wirklichkeit“, „Ich will“, „Muskel“, „Tanz mit mir“) sprachen für sich selbst. Ungeübte Ohren mögen DAF Eintönigkeit vorwerfen, aber ein Moshpit mit begeisterten Fans war durchgehend da. Direkt zu Beginn verfeuerten DAF ihren größten Hit „Der Mussolini“, der erwartungsgemäß gut ankam. Gabi Delgado fegte trotz seines Alters wie ein Jungspund über die Bühne. Nach „Mein Herz macht Bum“ folgte ein Teil mit ruhigeren Songs wie z.B. „Osten währt am Längsten“. Der Sänger bedankte sich stets mit „Muchas Gracias“, auch wenn in der Arena kein großer Andrang herrschte. Der Mittelteil des Sets war ein Showstopper dank der vielen langsamen Songs. Mit „Nacht Arbeit“ ging es dann wieder flotter weiter, es folgten „Verlieb dich in mich“ und das eindringliche „Verlier nicht den Kopf“. Dieser Song hat, völlig untypisch für DAF, eine tatsächliche Message und Tiefsinn. Mit dem unvermeidlichen „Der Räuber und der Prinz“ endete ein abwechslungsreiches Set von DAF. Gabi machte allen Fans noch einmal Hoffnung: „Robert und ich machen mit DAF weiter, wir hören nicht auf.“ Mal sehen, wie lange dieser Vorsatz anhält.



      Mit THE BIRTHDAY MASSACRE standen am frühen Samstagabend dann selten in Deutschland gesehene Gäste auf dem Programm. Die Kanadier um Frontfrau Chibi spielen wenige Konzerte und Festivals in Deutschland, demzufolge war der Innenraum dicht gedrängt mit Fans. Mit „Red Stars“ eröffnete ein Brett von Song ihre Performance, doch es zeigten sich direkt Chibis stimmliche Probleme, wenn es live zur Sache geht ohne doppelten Boden und guten Produzenten. Was auf CD gut klingen mag, ist live einfach nur grausam, und die schiefen Töne zogen sich durch das gesamte Set. Mit „Divide“ hatte die Band auch einen Song vom aktuellen Album „Superstition“ im Gepäck, aber auch die bekannten Videohits „Lovers End“ oder „Video Kit“ wurden gespielt. The Brithday Massacre verfügen über einen ganz eigenen Stil, Metal gemischt mit Glam-Pop, welcher auch seitens der Musik gut gemischt rübekam. Die Mixer hatten bei sechs Musikern gleichzeitig sicher gut zu tun, bekamen den Sound aber gut hin. Was aber nützt der beste Sound, wenn die Sängerin einfach nicht ihr Handwerk beherrscht. Bei „Pins and Needles“ war der Background-Sänger nämlich lauter zu hören als Chibi. Vielleicht fingiert diese auch nur als Maskottchen der Band, eine Frontfrau verkauft sich eben umgeben von männlichen Mitstreitern besonders gut. Als Sängerin sollte man allerdings mehr können, als nur kurze Röcke tragen. Diese „Performance“ von Chibi war nur peinlich und die Songs verloren aufgrund der schiefen Töne aus ihren Mund einiges an Qualität. Sehr schade.

      Den gesamten Samstag war die Green Stage geschlossen, ebenso die Händlermeile im Freien. Es rauchten die Köpfe der Veranstalter, wie sie den Bands noch möglichst gerecht werden konnten, und so spielten einige gar nicht (Lebanon Hanover), einige früher als geplant in der Arena (Centhron) und andere wiederum wurden auf Sonntag verschoben.



      Zu diesen Bands gehörten DIORAMA, die bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag im Freien die Green Stage eröffneten. Mit „Why“ legten sie direkt voller Spielfreude los, und auch zahlreiche glückliche Fans waren zu sehen, dass Diorama nun doch noch auf dem Festival spielten. Sänger und Bandkopf Torben Wendt bedankte sich mit den Worten „Danke fürs Kommen. Das war so nicht geplant. Wir freuen uns, heute hier die Chance zu bekommen.“ Mit positiven Elektro-Songs wie „Forgotten“ oder „Hope“ bekamen die Fans, was sie wollten. Vor der Green Stage waren wenige Plätze im Schatten vorhanden, was dazu führte, dass sich Trauben von Menschen um die wenigen Bäumen und Essensstände bildeten, um nicht in der prallen Sonne stehen zu müssen. Aufgrund des guten Wetters zog es die meisten Besucher nach draußen. Während die Arena ziemlich leer war, war vor der Green Stage einiges los, ebenso an den Händlerständen. Diese konnten größtenteils nur eingeschränkt aufgrund des Andrangs begutachtet werden. Bei Diorama stand Felix Marc von Frozen Plasma wie immer an den Keyboards und sorgte auch für stimmliche Unterstützung bei den Backingvocals. Bei den ersten Tönen des Stampfers „Synthesize Me“ jubelten die Fans ausgiebig. Leider ließ die Stimme von Torben beim letzten Song („Advance“) nach, so dass nur noch ein Krächzen zu hören war. Ansonsten ein sehr guter Diorama-Auftritt.



      Die Comedy Figur „Der Tod“ konnte sein Programm am Nachmittag des Sonntags in der Arena planmäßig abspulen. Keine gute Entscheidung, denn es fanden sich gerade mal 10 Reihen vor der Bühne ein, die sich diesen Blödsinn antuen wollten. Einige versprenkelte Zuhörer saßen noch auf den Rängen, aber insgesamt war es sicher auch für „Der Tod“ nicht schön, vor einer leeren Lanxess-Arena zu sprechen. Allerdings waren die Späße auch nicht so, als dass diese mehr Menschen hätten erreichen müssen. Neben seiner Sensenmann-Kluft nervte er vor allem mit seiner quietschigen Stimme. Er spielte kurz Blockflöte, rappte eine Sequenz zu Musik und zeigte uns Bilder von seiner Arbeit: Also ein Sensenmann auf dem Fahrrad, in der U-Bahn etc. Alles nicht besonders witzig. Es lachten nur einige wenige, vielleicht lag es auch am Thema.



      Auf der Green Stage machten sich derweil ZERAPHINE bereit, um ein solides Set zu spielen. Beim Anblick von Sänger Sven Friedrich kreischten auch erwartungsgemäß einige weibliche Zuhörer. Mit „Die Macht in dir“ eröffneten die Berliner ihren Auftritt. Leider ist auch Sven nicht der beste Redner, so dass seine Erklärungen, warum Zeraphine nicht öfters auf dem Amphi spielen, peinlich wirkten. Zu Beginn spielte die Band eher die eingängigen Songs: „No more doubts“, „Ohne dich“, „Be my rain“ oder „No tears“. Leider hatte Gitarrist Norman über weite Strecken Probleme mit der PA seiner Gitarre, so dass er nicht zu hören war. Weiter ging es mit „Louisa“. Sven, in grauer Hose, grauer Weste und weißem Hemd, war stimmlich sehr gut drauf und Zeraphine spielten ein Best-Of-Set ihrer Karriere. „I’ll be there“ war jedoch der einzige Song von der aktuellen CD. Trotz technischer Probleme ein guter Auftritt und von Sven Friedrich können sich so einige „Sänger“ mal eine Scheibe abschneiden. So muss sich Gesang live anhören!



      COMBICHRIST, die 2008 noch im Theater des Tanzbrunnens spielten, rockten 2015 die Lanxess Arena. Die Menge im Innenraum stand dicht gedrängt, um die Energie von Andy LaPlegua und seinen Mannen aufzusaugen. Während des Intros konnte sich jeder von den stimmlichen Qualitäten des Wahl-Amerikaners überzeugen. Er kann nicht nur shouten, sondern auch singen!
      Nach dem Intro betraten die anderen Bandmitglieder, alle mit weiß geschminkten Gesichtern, die Bühne und machten einen unglaublichen Lärm, wie man es von Combichrist Gigs kennt. Teile des Drumkits flogen mehrmals über die Bühne, während bei „Throat full of glass“ erste Ansätze eines Moshpits zu sehen waren.
      Es waren zwar viele Besucher in der Arena, richtige Stimmung in allen Reihen kam über lange Zeit allerdings nicht auf. Erst bei „Can’t control“ ging es los, und auch die Zuschauer im hinteren Bereich der Arena tanzten. Die Stimmung besserte sich von Song zu Song, „Never surrender“ oder „Blut Royale“ waren ebenso Bestandteil des Sets wie „Get your body beat“ und „What the fuck is wrong with you“. Andy prostete den Fans zu und gab den gut gemeinten Hinweis, wir mögen uns nach dieser Party am Montag doch alle krank melden.



      Doch die Party war noch lange nicht zuende, denn mit Oomph! folgte das nächste Highlight. Die Ränge mit den Sitzplätzen in der Arena wurden immer voller, ob es am draußen einsetzenden Regen lag, bleibt dahingestellt, Fakt ist aber, dass viele den Auftritt der Braunschweiger erwartet haben, und das, obwohl sie immer noch im Seemans-Outfit auf Tour sind wie beim letzten Amphi-Auftritt. Der einzige Unterschied waren die Farben der Hemden: 2015 tragen Oomph! und ihre Live-Musiker statt weiße dunkelblaue Hemden.
      Los ging es mit „Labyrinth“ und „Träumst du“, womit die Band gleich Begeisterung hervorrief. „Mein Schatz“, „Das weiße Licht“ – die Songs feierten die Fans ab, auch einige ältere Stücke wie „Mein Herz“ oder „Der neue Gott“ fanden ihren Platz ins Set. Dero erklärte, dass deswegen sieben Musiker auf der Bühne stehen, weil alles live gespielt sei, keine Loops, oder Ähnliches Verwendung fanden. Dies quittierte die Arena mit tosendem Applaus und Jubel. Crap verteilte in den Liedpausen immer mal wieder Wasser an die Fans in den ersten Reihen.
      Dero animierte die Zuschauer, eine Wall of Death und ein Moshpit auszuführen, um beim Metal-Brett „Mitten ins Herz“ gut abgehen zu können. Kurz danach sahen die Fans Dero stagediven, dieses Vergnügen war allerdings nur von kurzer Dauer, da er umgehend von den Security-Männern zurückgeholt wurde. Weiter ging es mit „Niemand“ und „Gekreuzigt“, bei dem der Frontmann sich selber mehrmals bekreuzigte. „Gott ist ein Popstar“ und natürlich der größte Hit der Band, „Augen auf“, beendeten einen tollen Auftritt.



      Mit THE MISSION fand ein weitere Kultband den Weg nach Köln. Aus ehemaligen Mitgliedern der legendären The Sisters Of Mercy hervorgegangen, sind die Briten um Wayne Hussey nach wie vor erfolgreich und verkörpern ebenso wie die Sisters den Gothic Rock in seiner ursprünglichsten Form. Zunächst kam Mastermind Wayne Hussey mit Sonnenbrille und Sakko auf die Bühne um mit „Tower of Strenght“ das Set zu eröffnen. Stimmlich unterstützt wurde er an einigen Stellen immer wieder durch Nana und Eve Evangel von Lolita Komplex, weil er Stimmprobleme habe, was aber nicht wahrzunehmen war. Nach einiger Zeit erschienen auch die anderen Musiker, unter ihnen Craig Adams und Simon Hinkler, auf der Bühne. Letzterer war in typischer Gothic Rock Manier dank großem Hut und schwummrigem Licht kaum in seiner Ecke auszumachen, während Adams immerhin zu sehen, und bei den Backing Vocals auch teilweise zu hören war. „Naked and Savage“, „Wasteland“ und vor allem „Deliverance“ sorgten für Stimmung bei den Fans, die die Zeilen lautstark mitsangen und ihre Band feierten. Der charakteristische Sound der Gitarren wirkte in der Arena noch eindringlicher. Die düstere Atmosphäre während des Auftritts wurde einem Headliner auf einem schwarzen Festival sehr gerecht.



      Trotz vieler Unwägbarkeiten hervorgerufen durch das Wetter, war das Amphi 2015 ein Erfolg. Die Veranstalter versuchten, das Beste aus der Situation zu machen, und möglichst keine Band ausfallen zu lassen. Kleinere Kritikpunkte wie z.B. schlecht zu findende Händler in der Magistrale oder die massive Vermüllung innerhalb kürzester Zeit durch Plastikbecher (ohne Pfand) lassen sich in den kommenden Jahren schnell ausmerzen. Die Vorteile des „neuen“ Amphis in der Lanxess-Arena liegen klar auf der Hand. Man ist wetterunabhängiger und der Wunsch nach mehr Sitzplätzen wurde erfüllt. Die Füße und Beine zahlreicher Festival-Besucher werden es dem Veranstalter danken. Auf ein Neues in 2016!
    • :Seelenhexe: schrieb:

      Seit neuestem haben X-RX einen echten Drummer mit auf der Bühne.

      Musikalisch kann ich zwar überhaupt nichts mit X-RX anfangen und war, wie bereits an anderer Stelle geschrieben, auch nicht auf dem Amphi zugegen. Meines Wissens nach fungiert allerdings Bernd aka Ray-X seit jeher als Live-Schlagzeuger für X-Rx. Er war zuvor jeweils kurzzeitig bereits Schlagzeuger bei Diary Of Dreams und Keyboarder bei Psyche.
      In Düren war er DJ der von ihm veranstalteten Club Tech Noir Parties, einer Party, auf der - meine ich - auch Tom von der Band Chrom oft zugegen war. Die Dürener "Szene" war klein...
    • Alex schrieb:

      :Seelenhexe: schrieb:

      Seit neuestem haben X-RX einen echten Drummer mit auf der Bühne.

      Musikalisch kann ich zwar überhaupt nichts mit X-RX anfangen und war, wie bereits an anderer Stelle geschrieben, auch nicht auf dem Amphi zugegen. Meines Wissens nach fungiert allerdings Bernd aka Ray-X seit jeher als Live-Schlagzeuger für X-Rx. Er war zuvor jeweils kurzzeitig bereits Schlagzeuger bei Diary Of Dreams und Keyboarder bei Psyche.
      In Düren war er DJ der von ihm veranstalteten Club Tech Noir Parties, einer Party, auf der - meine ich - auch Tom von der Band Chrom oft zugegen war. Die Dürener "Szene" war klein...


      Was du immer alles weißt :cyrano:
      Wo viel Licht ist,
      ist viel Schatten
      ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-
      Mach mit:
      :goth1: Google-Maps-Karte "Schwarzer Reiseführer"
    • Bei X-RX mußte ich rausgehen, genau wegen dem Bassgedröhne. Mir persönlich unangenehm gewesen. Aber eh
      nicht mein Musikgeschmack. Den Tod find ich auch nervig. Die Stimme ist arg unpassend und witzig find ich den auch nicht.
      Das Bechermeer war echt schlimm samstags, da mußte man am Ende echt durch waten. Aber es geht auch anders. Unsere Gruppe hat
      einfach die ganzen leeren Becher ineinander gestapelt und irgendwann entsorgt. Kann man halt von der Masse nicht erwarten.

      Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

      Aus China
    • Nach über einer Stunde Internet-Suche habe ich meinen Fehler gefunden: Ray-X gehörte nicht zur Live-Besetzung von X-Rx sondern zu der von Chrom: "Zur Verstärkung auf der Bühne stieß Ray:X, der zuvor schon bei Diary of Dreams die Percussion schlug oder bei Psyche als Live Keyboarder fungierte, im Sommer 2007 zu CHROM. Seit 2008 ist Ray.X ein festes Mitglied der Band." (http://festival.electronicdanceart.de/bands/chrom/) Warum ich ihn immer im Zusammenhang mit X-Rx im Gedächtnis hatte, weiß ich allerdings auch nicht.