Die fantastische Welt von Oz

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    • Die fantastische Welt von Oz




      Wer den Titel dieses Films hört, denkt sofort auch an den "Zauberer von Oz". Dort wo die kleine Dorothee mit roten Glitzerschühchen nachhause kann, dort wo der Blechmann und die Vogelscheuche das Mädchen begleiten. Denkt an die Smaragdstadt und die fliegenden Affen.


      Weit gefehlt.

      Wer in "Die fantastische Welt von Oz" (Drehbuch von Mitchell Kapner) geht und glaubt eine Neuauflage dieses Märchens erleben zu können, sollte besser schnell wieder nachhause gehen.

      Nur im Ansatz hat dieser Film etwas mit unserem heißgeliebten Märchen zu tun, handelt die Geschichte von einem Zirkuszauberer namens Oz (James Franco), der in einen Hurrikane gerät, als er mit einem Ballon vom Zirkusplatz fliegt.
      Er wacht in einer fabelhaften und ungewohnten Umgebung auf.
      Sekundenbruchteile später hüpft eine fröhliche Hexe namens Theodora (gespielt von Mila Kunis) auf ihn zu und ist begeistert, dass endlich der neue Zauberer da ist, um die Welt zu retten.
      Oz gerät in einen lange währenden Kampf zwischen guter und böser Hexe, wird begleitet von der stets fröhlich-hüpfenden-summenden Hexe, die sich recht schnell in ihn verknallt und gemeinsam mit ihm den Thron in der Smaragdstadt besteigen will.
      Die fröhliche Hexe hat noch eine Schwester, die sich als die Hüterin des Throns ausgibt. (Rachel Weisz)
      Im Verlauf der Geschichte stellt sich allerdings heraus: Gut ist Böse und Böse ist Gut.
      Die gute Hexe hat sich in eine andere Stadt zurückgezogen, lebt zusammen mit Tinkern (Hallo Tinkerbell, Multitasking-Filmstar?), Vogelscheuchenbauern und Frauenzimmern, die sich auf den Kampf gegen die bösen Hexen vorbereiten.

      Die fröhliche Hexe wird böse, weil Oz ihr das Herz gebrochen hat, verwandelt sich dank eines vergifteten Apfels (Hallo Schneewittchen, auch hier?) in eine kränklich-wirkende, grünhäutige Hexe und zieht zusammen mit ihrer Schwester in den Kampf.

      Fast schon ist es entschiedene Sache, da wendet sich das Blatt.





      Fazit: Sehr enttäuschend, wie man meiner Beschreibung schon entnehmen kann. Ziemlich in die Länge gezogen, mit dem Märchen, was wir kennen hat es kaum Gemeinsamkeiten und wirkt teilweise auch etwas übertrieben, was die Charakterdarstellungen betrifft.
      Ich würde mir diesen Film nicht noch einmal antun. Vieles war aus anderen Märchen abgekupfert, einige Dinge erinnerten an den "Zauberer von Oz", hatte aber mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun.

      Satz mit X, das war wohl nix, Hollywood! :thumbdown:
      Dum Spiro Spero - Solange ich atme, hoffe ich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LunaObscura ()