Suicide Commando Vintage- Set

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    • Suicide Commando Vintage- Set

      Am 1.05 2015 hieß es in Kulttempel Oberhausen zurück in der Vergangenheit mit Suicide Commando.

      In entspannter Clubatmosphäre und sehr publikumsnah, legte sich Johan da van Roy in Zeug für seine Musikliebhaber. Doch das spannende war, da es ein einmaliges Vintage Set war, zurück zu den Wurzeln, zurück zu den Anfänge in den 90er Jahren und zurück zu eine lange Bandgeschichte.

      Doch los ging es erst mal mit Reaper. Wer diese Band kennt, weiß was einen erwartet, besonderes da die Band so einige Clubhits schon rausbrachten. Vasi Vallis und Gregor Beyerle legten auch sofort los mit einen brachalen Mix aus Industrial und Aggrotech. Songs wie XJunkie, Urnensand, Totengräber und Co. brachen über die Leute ein und so mancher schwingte das Tanzbein. Es war ein guter Start in den Abend, bevor die belgische Elektro-Industrial Ikone Suicide Commando auftraten.

      Dann ging es zurück in der Vergangenheit und in der ersten Phase der Entstehung des Musik Projekts Suicide Commando. 1994 erschien die erste CD namens Critical Stage auf den deutschen Markt und in darauf folgende Jahr die CD Stored Images, wo auch das bekannte Lied " See you in hell" drauf ist. Doch das Projekt startet schon 1986 und von dieser Zeit an bis zu " See you in hell", davon handelte der Abend.
      Mit energietischen Shouts-Gesang und seine Spaß an Musik, die man Ihm sofort ansieht, legte er sofot los. Er fesselte das Publikum, brachte es zum Tanzen und für die alten Fans eine besondere Erinnerung, sowie für die Neue Generation ein interessanter Einblick in der Bandgeschichte. Mit den Songs Mind Stripper, Hell Raiser, Save Me und Co. erinnerte das Konzert an die Ära vor " See you in hell", die Ära in der Suicide Commando endgültig die Elektro Gemeinde verankert hat. Ungewöhnlich war, aber auch besonderes, das John da van Roy oft mit mischte an Keyboard und es nur ein 2 Mann Projekt war.

      Im Laufe des Abends merkte man, spürbar die Wandlung diese besondere Musikprojektes. Von minimalistischen Sound, ähnlich The Klinik, mit Elektro Einflüsse ging es immer mehr zum härten eingehendere, technoid geprägte Rhythmen und zum Aggrotech. Doch die Linie blieb John da van Roy treu, denn man merkte sowohl wie früher als auch heute, das Suicide Commando eine Botschaft nach außen bringen will und dabei auch unangenehme Themen wie Tod, Selbsmord, psyschische zwischenmenschliche Probleme, Religionsbetrachtung und viele mehr ansprechen wollen.

      Mit den Song " See you in hell" endete das Zeitalter und auch das Konzert. Man kann weiter gespannt sein auf das jetztige und hoffentlich kommende Zeitalter, sowie das weiter wachsen diese Musikprojektes.

      Es war einfach ein toller Abend, sehr legendär und packend, sowie als Fan ein echtes Highlight.
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.