NCN Body Beat Stomped Crew 2018

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    • NCN Body Beat Stomped Crew 2018

      So, nun ist es schon eine Woche her. Vor einer Woche stand ich zur der Zeit vor der Bühne und genaß den ein oder andere Whisky :-).
      Dank einer Einladung ging es nun zum 2ten Mal gen Osten , vor den Toren Leipzig. Es ging zum NCN Festival in Kulturpark Deutzen. Ein echt tolles Gelände, was viel Platz bietet, aber auch nicht so groß ist, das man sich verläuft , nein es ist doch alles sehr heimisch und familiär.
      Direkt nach der Ankunft erstmal auf den Zeltplatz unsere Luxus Zeltvariante belagert, ein umgebauten Bauwagen, was echt klasse war, urig und doch sehr komfortabel. Generell war es auf den Zeltplatz eine tolle Stimmung. Es gab lecker Frühstück, man konnte zum See spazieren,die Ordner waren lustig und zu später Stunde für den ein oder anderen Scherz aufgelegt und man lernte viele nette Leute kenne.
      Dann ging es am Freitag schon los. Erstmal Überblick verschaffen und denn ein oder anderen begrüßt und auf ein tolles Wochenende angestoßen.Los ging es für mich auf der Amphi Bühne mit Any Second. Mit kräftigen und brachialen Industrial Sound, legten sie los und rütteln alle wach und zeigten nun geht das Festival los.Man merkt sofort die Einflüsse von Agnoize, klar wenn einer von denen dabei ist Sie prästentieren das neue Album Sünden:Mensch, was diese Jahr erschienen ist.Ruhiger und doch elektronisch ging es auf der Weidenbogenbühne zu. Das 1 Mann Projekt TC75 spielte. Tino Claus bekannt von Aministia, spielte hier stark geprägt von der belgischen EBM Lager, einen Sound der stark an die 9oer Jahre erinnerte.Der Klang war direkt, die Texte minimal und doch sehr prägsam, echt eine sehr interessante Musikrichtung.
      Dann kam die Kruppps auf der Weidenbühnen und hier muss man ja nicht viel sagen . Die Metal Industrie Maschine lief rund und vor der Bühne war eine übliche kruppsmäßige Stimmung zur Hammer und Amboss,zur Stahlklänge und Gittarensound. Fix ging es für mich weiter, meine Beine wollte einfach nur weiter tanzen und den Sound der Elekrtonischen Klänge genießen.
      Rüber zur Amphibühnen und die Urgesteine Plastic Noise Experience sehen. Eine Geschichte die in den 90 er Jahre begann und auch heute noch immer guten Sound abliefert.Hier gab es Oldschool EBM und doch auch mit Zügen von der NDW Wurzel. Echt war klasse sie mal wieder live gesehen zu habe. Dann nach einer längeren Pause, lecker Essen, tolle Gespäräche über neue Projekte, CDS und Urlaub, ja das gönnen sich manche auch, kam der Highlight des Abends Marc Almond. So manch einer hatte wohl erst Fragezeichen in den Augen, was er und wie er hier rein passte und ich sagte es passte. So manch einer würde in der Jugendzeit oder Kinderzeit zurück versetzt.Mit Shadows and Reflections undTainted Love wiegten und sagen alle mit. Es war ein schöner Abschluss und Zeitreise an diesen Abend.
      Nach einer kurzen Nacht, gab es erstmal viel Kaffee und lecker Essen. Aber man würde schnell wachgerüttelt. Um Punkt 12:15 ging der brachiale Industrial Sound von Controlled Collapse über die Amphi Bühne und nun konnte man bei besten Willen nicht mehr ruhn.Das Quartett aus Polen brachte härte und zugleich tanzbare Riffs auf der Bühne und irgendwie waren sie alle wach und einige waren echt so früh fit zum Tanzen da oder habe die überhaubt geschlafen, wer weiß das schon. Auf jeden Fall war es eine sehr interessante Mischung aus Elektro Rock und Industrial.Für mich ging es eher düster auf der Weidenbühne zu. Vorher schlich ich vor der Weidenbühne rum und schaute mir die wenigen, aber doch sehr interessante Stände an, die man echt nicht auf jeden Festival sieht so wie spezielle kleine Buch Verläge.Dann kam Fix8:Sed8 und ich war nach Kassel den winter Stomp gespannt, wie die Band sich weiter entwickelt hat. Und das hat sie. Düsters Dark Elektro in Richtung 90er Suicide Commando . Es ist düster der Sound , der Sänger M.Sane inmitiere sie auf gruselige Weise mit der passende Bewegung und sehr kräftige, kurzen Texten und verzehrten Sound. Man sollte sich die Band unbedingt mal anschauen.Dann eine kurze Zeitreise zurück ins elktronsiche Mittelalter mit Heimataerde, die allein durch ihren Köstumierung immer eine tolle Show liefern.
      Für mich aber interessanter war Armageddon Dildos. Ein Urgestein des EBM, denn musste ich sehen. Fix Stiefel fest schnüren und los ging es, in wahrsten Sinne des Wortes. Die seit 1989 bestehen Band aus Kassel zeigte für sie steht, tanzbarer Sound mit Oldschool EBM und aber auch rockige Elektro Gittarren Sound. Mit den Songs Never Mind und East West, fegten sie über die Bühne und die EBMer stompend was das Zeug hielt oder die Schuhe mit machten.
      Dann rollte der Panzer los auf der Weidenbühne Tysken Ludder waren da. Manche nennen sie auch die Rammsteins des EBM, aber eins ist sicher man mag sie oder man mag sie nicht.Mit den oft verruften Texten und den kräftigen Electro Sound , ging es sehr derb vor der Bühne ab.
      Generell kann man sagen ist gerade das EBM Lager reifer geworden und auch hier auf den Festival, sah man viele Familien und ältere Genrationen, was sehr toll war.
      Für mich gabes dann das Highlight Kirlian Camera. Zu der Band muss man nix sagen. Seit jahren spielen sie ein Sound der eine Vielfalt von Musikstile inne hat, der Clubsounds hervor bringt und auch melanchonische Lieder hat. Es geht um Ängst, die Persönlichkeit, das Leben an sich und vieles mehr. Die Masse an Zuschauer zur später Stund vor der Bühne zeigt das diese Musikprojekt immer weiter lebt und das schon seit Genrationen.
      Fix war der Sonntag da und mein Spruch lautet nun seit 2 Tage Festival Tour, so langsam bin ich zu alt für den Schei.. :-). Die Nächte waren kurz, geprägt von langen Gesprächen, neue Bekanntschaften und einfach genussvolles Leben. Aber es half nix, der letzte Tage sollte auch noch gebürtig gefeiert werden.
      Mit Steril ging es los. Ich brauchte kein Red Bull mehr, bei diesen Sound und schrägen Vogel. Facettenreich gab es ein Mix aus EBM und Electro, aber auch Dance, was irgendwie zu skurillen Sound führte. Dabei sind die Texte denen gar nicht so wichtig, sondern eher der Sound und das alle spaß habe und so war es auch.Ich genass dann den Tag erstmal in Ruhe und dann kam mein Highlight Nr 2 auf der Bühen. Endlich konnte ich das Projekt live sehen und ich war begeistert. Stalingrad V , das düstere Nebenprojekt von Kirlian Camera.Sehr düster, ein Hauch von Militär, ähnlich Feinflug und co, bahnte es mich sofort vor der Bühne.Es war einer der seltesten Auftritte des Projekt und dieser Moment dabei gewesen zu sein, konnte man in viele Augen der Fans sehen, das er was besonderes war. Ein kröndender Abschluss, der hätte nicht besser sein können.

      Genrell war ich begeister von das Wochende, nicht nur wegen den Bekannten und Freunde dort. Nein auch von der Location, den Flair und der besondere Mix an Musik.
      Der Termin für nächstes Jahr steht auch schon fest : 6-8.09.2019 und mann sollte es sich in Hinterkopf halten
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.