Autumm Moon Festival

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    • Autumm Moon Festival

      Nun hat es mich bei den Rattenfänger von Hameln verschlagen. Nicht das ich Ratten jagen oder gar fangen will
      Nein, ich bin unterwegs um auf ein kleines, recht familiäre Festival die gute dunkle Musik einzufangen.
      So, bin ich nun auf den Autumn Moon Festival. Umgeben von ein frei zugänglichen Mittelalter /Halloween Markt, findet auf diverse Bühne die mit ein Eintritt Bändchen zu begegnen sind, verschiedene Bands von Gothic Rock, Post Pink, Industrial, Synth Pop... Also eine Menge Los, ich werde berichten..
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
    • So, nach einen schönen Spaziergang durch die besonders schöne Stadt Hamel, also geschichtsträchtig ist sie schon, geht es gleich weiter auf das Festival.
      Gestern gab es eine tolle Feuershow noch zu sehen, auf den Markt und grade Abends, herrscht eine urige und mystische Stimmung. Es wird allerlei an leckeren Gebräu, Trank und Speisen ANGEBOTEN. Abgerundet wird es mit vielen kleinen Händlern, die besonderes Anbieten, was das schwarze Herz begehrt und nicht so massenhaft angeboten wird.
      Von den Bands sah ich erstmal Funker Vogt in der neuen Besetzung. Man muss echt ein Cut machen, denn es ist nicht mehr das Funker wie früher. Vielleicht lag es auch der Technik die oft abbrach, aber insgesamt war es ruhiger und nicht mehr mit so kräftigen Texte, wie man es von früher kannte.
      Solar Fake startet mit akustisch Set und dann zum Schluss, mit Electro Pop die Masse zum Tanzen zu bringen. Das akustisch Set ist echt klasse und bringt gerade Svens Stimme zum hervorschein.
      Auf ein sehr kleines Schiff, was an alte Zeiten erinnert und urig war, trat Parade Ground auf, was zum Alter des Schiffes passte. Belgischer Cold Wave mit Synthesizer seit 1981 zog gerade auch die ältere Generation an. Die Musik und Texte sind eisig, aber auch mit ein tanzbare Rhythmus.
      Voll wurde es in der Halle, als der Düster Rocker Fields of the Nephilim auftrat. Sie prägten schon früh das Genere Gothic Metal und Gothic Rock. Was soll man noch dazu sagen viel Nebel, was eine besondere Atmosphäre schaffte und harte Gitarre Sound, es war klasse.
      Zu guter Schluss hieß es für mich mal in der Band System Noire rein zu lauschen. Dark Electro trifft Synthie Pop könnt man sagen, wobei das Electronic mehr vorhanden ist. Die Stimme von Leadsänger Björn, ist sehr stark und wird doch oft verzehrt. Die Melodie ist klar und die Texte sind voll von Angst, Hass und verworren Liebe.
      Am Lagerfeuer hieß es es kurz noch Entspannung, den Tag Revue passieren lassen und ab ins Hotel
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
    • Am Samstag ging es bei strahlenden Sonnenschein weiter. Man dachte eher man ist auf ein Sommerfestival als ein Herbstfestival. So, hieß auf jeden Fall Mittags Sommerkluft u d abends, nochmals umziehen.
      Dank der Hitze wurde die Moon Stage eher zu einer Sauna, der Nachteil halt bei einen Zelt. Trotzdem legte Prager Handgriff los und selbst bei der Hitze, waren einpaar EBM er in Zelt zu finden und manch einer fühlte sich nach Sandersleben zurück. Prager Handgriff ist eine bekannte EBM Band, die mit klaren Ansagen eher zu der ruhigerem Genre gehören.
      Allein in der Rattenfänger Halle wurde es nur kurzfristig frostig. Doch die Kälte wurde schnell mit tanzbare Rhythmus, eiskalten Texte von Schnee, Eis und Meer durch die Band Eisfabrik verscheucht. Die kühlen Nordlichter, waren gar nicht so kühl wie es schien.
      In der Sumpf Blume, ein Kulturzentrum, ging es dann bei derben Texten sehr hart zu und es würde getanzt was die Stiefel her gaben. Mit kräftige Stimme, harten Trommel Schläge heizte Tyske Ludder ein.
      Mit klaren Gitarre Sound und einer unvergessliche Stimme, spielte Diary of Dreams in der Halle. Ein Mix aus all den Jahre verzauberte alle und so würden sie groß gefeiert, von alt und jung.
      Highlight war Covenant dann abends. Man war gespannt ob man was schon neues hört, da die Tour bald ansteht. Doch die Spannung blieb, denn er spielte in Mix aus all den Jahren von Conveant.
      In den Pause vertrieb man die Zeit mit leckeren Essen und Trank auf den Mittelalter Markt, schaute Gaugler Shows zu oder man sass abends an den vielen Feuerstelle zusammen.
      Allgemein kann man sagen, es war ein interessantes Festival und das recht familiär. Es war eine gute Mischung und doch auch viel Mittelalter.
      Man kann gespannt sein, wie es sich entwickelt.
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
    • An sich fand ich das Autum Moon auch ganz nett. Freitags war aber die Stimmung echt naja. Da konnten die Bands sich noch so anstrengen. Von Freunden die schon mehrfach da waren, hat man gehört das Publikum wäre immer so schwierig und das die eine oder andere Band deswegen nicht mehr wieder kommen will. Das wäre dem Festival natürlich nicht zu wünschen. Im Vergleich fand ich sogar in den kleineren Locations die Stimmung besser als in der Halle. Samstags war die Stimmung dann insgesamt besser.
      Das Schiff fand ich eher grottig. Wenn man nicht direkt vorne stand, hatte man keine Chance was zu sehen. Dadurch dass es keine Bühne gab, und der Bereich vor der Band eher klein und schmal. Freitags sind wir nur rein und direkt wieder raus. Es war als laufe man gegen eine Mauer aus Hitze und Schweiß. Der Kahn war ja auch schon etwas in die Jahre gekommen, da ist natürlich nix mit Klima wie auf dem Amphischiff.
      Oben konnte man allerdings schön die Sonne genießen. Mein Highlight war natürlich Diary <3. Johnny hat ein wenig musikalische Späterziehung mit mir gemacht und so hab ich auch etwas gesehen und gehört, was mir völlig unbekannt war, wie zb. Godfathers.
      Wir haben Samstags sogar bis zum Ende durchgehalten und uns um 0:45 noch die grausamen Töchter angeschaut. War musikalisch besser als erwartet und optisch nicht so gruselig wie ich dachte. War interessant, muss ich mir aber nicht unbedingt noch mal ansehen.
      Unser Hotel lag in der Altstadt, sehr schön. Leider hatten wir spät gebucht und es war daher recht teuer. Aber man gönnt sich ja sonst nix.
      Den kleinen Mittelaltermarkt fand ich jetzt uninteressant. Da wir dieses Jahr schon zweimal auf dem MPS waren und den Großteil der Stände daher schon kannten. Ich hab da auch eher nix für meinen Geschmack zum Futtern gefunden, aber das ist halt immer so eine Sache. Samstags waren wir bei dem Japaner direkt in der Altstadt. Da müsste ich jetzt auch nicht mehr hin. Essen war ok, aber der Kellner war dermaßen unfreundlich zu uns. Und zwar von Anfang an, während der Nebentisch mit ner Runde junger Männer weitaus netter bedient wurde.
      Es mag wohl nicht jeder schwarze Gestalten, sollen sie halt ein Schild raus hängen: Wir müssen draußen bleiben :).
      Die Rattenfängerhalle war halt eine Halle. War ok, bin nur jedesmal über den Kabelkanal gestolpert. Das Zelt ist jetzt natürlich nicht der Renner, aber ok. Die Sumpfblume fand ich ganz knuffig. Der Weg war jetzt auch nicht so weit zwischen den einzelnen Locations, ein wenig Bewegung schadet ja auch nicht.
      Was mich gestört hat war diese Sandanhäufung auf dem Mittelaltermarkt. Freitags hatte ich Pumps an, da wollte ich nicht durch den Sand mit stiefeln. Das war wohl auch neu. Die Bands und Acts auf dem Markt habe ich mir nicht angeschaut.
      Hameln an sich ist sicher auch ohne Festival eine Reise wert, wir hatten zumindest ein wenig Zeit zum spazieren gehen.
      Die Preise fürs Essen waren halt wie auf dem MPS. Die Getränkepreise fand ich sogar gegenüber dem Amphi teuer, 4 Euro für ein 0,3 Bier.
      Dafür gab es die Getränke in Mehrwegbechern mit dem Logo drauf.
      Unser Hotel war übrigens echt nett und das Frühstück war bombig. Sollten wir nochmal hinfahren, würden wir auch da wieder absteigen.

      Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

      Aus China