28.Wave Gotik Treffen Die Fahrt geht weiter Teil 2

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    • 28.Wave Gotik Treffen Die Fahrt geht weiter Teil 2

      Mittlerweile war es schon Samstag geworden. Wie die Zeit vergeht.Und heute stand für mich ein besonder Punkt an, denn ich so auch noch nicht erlebt habe, wohl gemerkt auf ein Festival.
      Es ging zum Gothic Run in Clara Zetkin Park. Ja, jetzt denkt ihr sie hat zuviel Sonne ab bekommen, ein Bier zuviel oder gar wenig Schlaf. Aber dem ist nicht so. Seit 5 Jahren gibt es den Gothic Run schon und als Läuferin klaro dabei. Bedingung einfach körperlich fit sein , schwarze Sportsachen wobei bunte Sportschuhe erlaubt sind. An der Parkbühne trafen wir uns um 11 Uhr und Wahnsinn ca. 40 Läufer trafen sich mehr oder weniger ausgeschlafen. Nach einen kurzen Kennenlerne und Aufwärmen, ging es auf die Strecke entweder 6 oder 10 km, so wie jeder kann. Ich nahm die 6km Strecke, schön durch den Park entlang, an der Pleiße und zurück. Dannach war keiner mehr müde, sondern alle fit wie einTurnschuh. Als Auszeichnung gab es dann ein extra Bändchen in schwarz wo Gothic Run Leipzig drauf steht, Es war ab denn Zeitpunkt ein besondere Zeichen, man erkannte sich dadurch noch mehr in den Hallen oder Veranstaltunge und alle die das Bändchen sahen, sagten nur wow Respekt oder cool das du das gemacht hast. Ja, man muss auch mal verrückte Sachen machen.Dann ging es zu unseren heutigen Punkt den Agra Gelände. Für mich stand fest die Lesung von Sebastian Fitzek muss sein. Fix ins Agra Cafe ein Platz ergattert und los ging es. Fitzek selber war das erste Mal auf den WGT, auch als Besucher, da er selber nicht der Gothic Subkultur entstanden ist, aber seine Frau hat Bezüge dazu und umso mehr freute er sich, das er ne Lesung machen konnte und es sehr gut besucht war. Er lass Passagen aus sein Buch Der Insasse , immer ein Teil Stück um klar die Spannung zu halten, für die die das Buch nicht kannten. Zwischen Passagen erläuterte er immer gut die Passagen, erzählte Anedokten aus seinen Leben, warum er auf die Textzeile oder Kapitel gekommen ist und spielte auch ein paar Filme dazu ein. Nach 90 Min war die Lesung vorbei .
      Währendesse spielte in der anderen Halle Haujobb, Meine Freunde sagt es war typisch Haujobb. Eine Mischung aus Elektro bis Industrial. Klarer Tanzsound , mit kraftvollen starken Shout Gesang, aber auch ab und zu ruhigen Gesang wie bei Little Miss Danger oder Penetration. Auf den Amphi werde ich sie mir auch mal ansehen.
      Zur Erhohlung wollten wir dann mal rüber zum Heidnischen Dorf, aber sind schnell geflüchtet. Es war brechen voll, vielleicht auch weil jeder diesen Markt mit Eintritt besuchen kann oder weil abend Schandmaul auf trat. Nach einer kurzen Runde und ne Met, sind wir fix rüber und erstmal das Shopping Angebot überprüft. Große Highlights gab es nicht, die großen Marken dominierten klar, es gab ein paar kleine interessante Stände von Buch Verläge, besondere Korsagen und doch sah man fast überall das gleiche.
      Eine kurze Mahlzeit und dann ginge es wieder in der Halle. Mittlerweile war bei mir der Punkt da, buh, so leicht ist ein Festival in der ganze Stadt auch nicht mehr, aber egal. Stiefel geschnürt und ab zum Tanzen. Welle:Erdball mit C64 und Co schlugen auf. Seit 1990 machen sie einen unvergessen Sound mit Eleectropop und bestimmten Computer Klang des C64, damals noch unter Honigmond, Feinsender 64.3 bis dann 1993 der Name Welle:Erdball fiel. Mit Songs wie Monoton u. Minimal, VW Käfer,Deine Augen..spielten sie eine Bandbreite ihrer Songs und zack war die Halle in Tanzmodus. Man kann echt einfach nur mitwippen.
      Dann ein Highlight Nitzer EBB ist back. Nach 8 Jahren keine Auftritten mehr, kam Nitzer EBB auf der Bühne. Das EBM Projekt der 80 Jahr ,mit den Sänger D.McCarthy legte wieder los. Es war wie früher der unvergessen Sound, in fast Anlehnung von Front242. Ohne Worte, reihte er einen Song nach den andern nahtlos an. Die schwarze Schar, wippte und tanze mit besonders bei den Kultsongs wie Getting Closer und Control I am Here, würde lautstark mitgesungen. So war es ne hammer Show, auch wenn McCarthy sich weniger hat bewegt als sonst, Nitzer Ebb hat die Menschen zum tanzen aufgefordert und sie sind den Aufruf gefolgt, das kann man dazu sagen.

      Buh der Sonntag morgen,war dann schon der Tag wo man morgens nach kurzer Nacht eine kurze Morgensprache hat. Es folgten meist nur Wörter wie Hmmm, Ähmmm, Grummel oder Kafffeeeeee...Aber nach einen guten Frühstück und viel Kaffee oder für manchen Energie Drink, ging es . So, das man nochmal durchstarten konnte. Gegen Mittag ging es in der Sixtina der Absintherie in Leipzig, Ich als Absinth Trinker besuche sie immer gerne wenn ich in Leipzig bin , der morbide Charme, die Urigkeit, der besondere Duft, herrlich. Ich hoffe sehr, das sie noch bleibt, denn es heißt das sie wohl bald geschlossen werden soll. Ich schaute mir die Ausstellung Absurd Art an und war von den Zeichnungen von Knochentieren, skurille Schädel und auch der Künstlerin, die ich dort traf direkt begeistert. Klar, gab es dann schon recht früh ein Absinth, aber ein Absinth am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen,ähm ja. Rüber dran zum Grassi Museum, ja so ne Festival ist auch da, sich zu bilden, wenn man mag. Ich besuchte die Führung über Bodymodifikation, also Tattoo und Co, in der Völkergeschichte. Da waren interessante Fakten dabei: Beispiel das in Tibet Ohrlöcher gedehnt würden um ein höheren Ansehen und Prestige zu erhalten. Umso größer die Ohrlöcher, umso höher stand man in Leben und in Beruf. Also ich müsste dann über mein Chef stehen, aber ich erzähle das lieber mal nicht. Auf jeden Fall war es sehr interssant zu sehen wie Tattoo, Narbenverletzungen und Co entstanden, was für besondere Bedeutungen sie hatten.
      Kurz in der Innenstadt noch , ein Eis und ich sprang mal mit auf den Zug und könnte mir ein schwarzes Kokos Eis, war sehr lecker, an die Farbstoffe denke ich lieber nicht. Dann rüber in das Haus Leipzig, was mich ein bischen von Aufbau an das Schiff Amphi erinnert.Dort ging es direkt wild los mit Orange Sector. Seit 25 Jahre versorgt die EBM Band aus Hannover, die Fans mit ihren Klängen und spätestens nach den 3 Lied stomped wie man schön sagt jeder EBMer mit, besonders wenn die Songs wie Kalt wie Stahl gespielt werden.
      Insgesamt super Show von den Jungs und sie brüllten schon recht laut in das Mikro, das die Ohren wackelten.
      Fix folgte Zweite Jugend,eine noch recht junge Band aus Osnabrück.Ist es noch EBM oder Elektronic, ich bin hin und hergerissen. Die Texte sind mimimalistisch und analog. Die Texte wie Liebe ist Luxus provokant und die Musik erinnert eher an Ska oder Punk. Ich glaube da entwickelt sich noch was, man kann gespannt sein. Auf jeden Fall schafften sie es, die Elektronic Fans zum Tanzen zu bringen und auch wenn die Show kurz war, würden sie mit großen Applaus verabschiedet.
      Parade Ground , aus Belgien, seit den 80 er Jahren aktiv folgten. Mit ihre Mischung aus Cold Wave und EBM, waren sie schon immer etwas besonders. Die Show ist recht minimalischen gehalten, mit Einspieler von Videos.Der Rhythmus war eher ruhig und verträumt, mit besondere Synthesier Sound, was immer wieder hörbar ist.
      Recht k.o endet der Tag und für mich hieß es Koffer packen, denn Montag ging es wegen Arbeit schon heim.

      Der Montag war da, die Tage vergingen ins Land. Recht k.o und doch glücklich , voller Erinnerung an besondere Gepräche, Momente und Scherze ,hieß es Abschied von Freunde zu nehmen. Vor der Abfahrt würde aber die kleine Ausstellung am Hbf noch angesehen von Roland Knoll.Die Awakened Consciousness, Kunst aus Metall.Ein gelernter Maschinebauer und Augenoptiker ,lässt besonder Skulpturen entstehen aus Metall, alte Tanks, Schrauben, Metallstangen und vieles mehr,Dabei setzt er sich mit der Menschheit deren Gegenwart und Tierwelt auseinander. So sieht man als Beispiel der modern Mensch, ein Figur eines Menschen der nur auf sein Smartphone schaut.Sehr interssant, besonders wenn man sich die kleine Details ansieht.

      Dann hieß es die Fahrt ist zu Ende, es ging zurück. Ich war wieder mal begeistert und sollte ich es nochmal zeitlich schaffen, werde ich diesen Flair gerne wieder genießen wolle. Mit allen was es gibt, tolle Gepräche, interessante Outfitts, lange Nächte, verrückte Sachen machen ununud vieles mehr.

      Bilder folgen noch , seit gespannt.
      Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.