Wohnungssuche

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  • Hey ihr, ich mal wieder :)


    Und zwar: Ich habe heute mit meinem Betreuer über eventuelle Wohnungsmöglichkeiten gesprochen. Dabei sagte er, dass es heutzutage kaum noch Wohnungen gibt, die nicht ohne Makler zu finden sind.

    Hat jemand von euch Erfahrungen damit gemacht? Also mit Maklern; wie teuer kann so jemand sein? Und warum muss der zukünftiger Mieter den Makler bezahlen und nicht der Vermieter?
    Was hat es auf sich mit dem ständigen verteuern der Wohnungen und Häuser?

    Und wir haben auch über Ämtergänge gesprochen. Was passiert, wenn man keinen Job hat aber eine 2-Zimmer-Wohnung haben möchte, die grade so gut genug ist, um sich drin einiger Maßen wohl zu fühlen; man aber vom Amt gesagt bekommt dass das so nicht geht? Kennst ihr solche Situationen und wie kann man sich Hilfe holen, wenn man gar keine Wohnung für sich zum Anfang an hin findet?

    Ich kenne mich da gar nicht aus und wollte mal fragen ob jemand damit schon zu tun hatte...
    So langsam muss ich mich damit schließlich befassen und die Erklärungen die Mr. Google und Dr. Wikipedia abgeben sind oft nicht hilfreich; von daher wollte ich gleich mal mit der Tür ins Haus fallen.
    Luzifer Moortus Diabulus
    Nec Deus Nec Arc Angelus
  • Mein Männe und ich haben unsere Wohnung über einen Makler gefunden. Bzw. war die Wohnung in immobilienscout24.de online und durch eine Makler verwaltet. Dieser hat dann den Kontakt zum Vermieter hergestellt.

    Wir mussten unsere Maklerprovision von fast 1000€ (meine ich zumindest, müsste ich nachgucken) , konnten wir auch nur durch den glücklichen Zufall zahlen, da seine Tante ihm 2000€ geschenkt hat.


    Viele gute Wohnungen sind wirklich nur noch durch einen Makler zu finden.
  • Oha :O Echt so teuer? *Auf der Unterlippe kau*

    Ich habe das Problem, dass ich wenn ich mit der Helferausbildung fertig bin verdammt wenig verdiene. Weil wegen keine Vollwertige. Und da einen Makler zu bezahlen ist so gut wie unmöglich.

    Puh... Okay, wenn ich keinen Makler will und das um jeden Preis verhindern will; dann muss ich denke ich mal trotzdem dem Amt auf der Tasche liegen, oder?
    Luzifer Moortus Diabulus
    Nec Deus Nec Arc Angelus
  • Soweit ich weiß, gibt es seit Ende letzten Jahres ein neues Gesetz bezgl. Marklerprovision. Bei uns war das schon zu spät, weil wir davor unterschrieben hatten.

    Musste mal googlen. Da war irgendwas, dass das nun die Vermieter mittragen oder komplett übernehmen müssen. Ich bin mir aber nicht sicher. Tante Google weiß da mehr
  • Das Gesetz, daß Vermieter die Courtage zahlen, gibts ab 2015. Allerdings wirds dann so sein, daß diese Maklerkosten auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden.

    Nein, nicht jede Wohnungsvermietung wird durch Makler betreut. Es kommt halt drauf an, ob der Vermieter den Makler einschaltet weils einfacher is oder die Sache selbst erledigt. Das sind dann Wohnungen wo drinsteht: "direkt vom Vermieter" oder so.

    Mein Sohn hat voriges Jahr ne Wohnung direkt vom Vermieter angemietet.

    :)
  • Mylendria schrieb:

    Und wir haben auch über Ämtergänge gesprochen. Was passiert, wenn man keinen Job hat aber eine 2-Zimmer-Wohnung haben möchte, die grade so gut genug ist, um sich drin einiger Maßen wohl zu fühlen; man aber vom Amt gesagt bekommt dass das so nicht geht? Kennst ihr solche Situationen und wie kann man sich Hilfe holen, wenn man gar keine Wohnung für sich zum Anfang an hin findet?

    Da ist es also......


    Das Amt.



    BUH!!! :blinzel:


    Nein, ist nicht immer so böse, wie es gerne mal dargestellt wird. Du solltest dich aber im Vorfeld über ein paar Punkte informieren, damit du deine Rahmenbedingungen kennst oder dir keine überteuerte Bude andrehen lässt.
    Falls du in deiner Ecke bleiben möchtest, findest du z.B. hier Infos über diese ominöse ortsübliche Vergleichsmiete (aka Mietspiegel),
    die KdU (Kosten der Unterkunft) oder den sogenannten angemessenen Wohnraum.
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  • Ich bin schon einige male umgezogen und habe nie einen Makler beauftragt. Sicherlich stand ich schon in Kontakt mit Maklern, aber diese wurden dann vom Vermieter bezahlt. Makler Courtage war für mich bislang ein Ausschlusskriterium für eine Wohnung und bislang hat er sehr gut so funktioniert.
    Und seit ich eine Bankbürgschaft für die Kaution habe, "spart" man auch da Geld...

    Schau dich mal auf den gängigen Wohnungsplattformen um, da kann man in der Regel filtern nach Vermietung mit und ohne Courtage...
    Preisfrage:
    1. Anna Blume hat ein Vogel,
    2. Anna Blume ist rot.
    3. Welche Farbe hat der Vogel?
  • Frage nebenbei: meinst du diese Bürgschaften aus dem tv Julia ? Wo ne Zeit lang für Werbung gemacht wurde, 10€ im Jahr oder sowas in der Art ?
    Also ich fand es eigentlich drauf gezahlt wenn du die meinst , denn wenn du ausziehst und der Vermieter die Kaution für irgendwas einziehen muss an Reparaturen oder ähnliches will die Bank das Geld haben. Diese 10€ so hat man mir damals am Telefon erklärt sind nur Bearbeitungsgebühr
  • Nein, eine Bürgschaft direkt von meiner Hausbank (in meinen Fall: Sparkasse). Kostet im Jahr 4 Euro. Dazu kommt die Sicherheit, was mir wiederum wichtig war, dass so der Vermieter die Kaution nicht einfach einbehalten kann und wenn er Kautionsgeld haben will, muss die Bank mit mir in Absprache treten.
    Preisfrage:
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    2. Anna Blume ist rot.
    3. Welche Farbe hat der Vogel?
  • Danke, dass ist sehr hilfreich :)

    Ich wollte mich darüber besser schon mal jetzt befassen, bevor ich in zwei Jahren vor dem nichts stehe und nicht weiß wie ich was anpacken muss.


    Aber eine Wohnung mit Makler ist für auch bisher immer aus Ausschlusskriterium gewesen; sowas kann doch kein normal Sterblicher der in meiner "Klasse"; verdient nicht bezahlen; aber wenn sich das 2'15 ändert ist das nochmal ein anderer Schnack. Das ist kuhl, sehr schön. Danke euch :)
    Luzifer Moortus Diabulus
    Nec Deus Nec Arc Angelus
  • LunaObscura schrieb:

    Ah das hört sich wirklich gut an . Diese anderen Banken fand ich halt jetzt nicht so vertrauenswürdig
    Verwechselt du da nicht was? Das Ding aus'm TV ist nämlich genaugenommen eine Mietkautionsversicherung, die über einen Vermittler läuft. Der eigentliche Bürge ist eine Versicherung aus Bad Homburg, keine Bank.

    Die Kosten: 50 Euronen für die Bearbeitung direkt am Anfang, 5% der Kautionssumme pro Jahr plus 10 Euronen jährliche Servicegebühr ab dem zweiten Jahr der Laufzeit, da kann sich ganz schön was zusammenläppern.
    Und falls der Vermieter die Kaution abruft, holt sich diese Versicherung die Kohle letztendlich bei dir zurück. So dolle ist ist die ganze Sache also wirklich nicht, wie die es in ihrer Werbung glauben machen wollen.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von X-RayCAT ()

  • Das kann gut sein. Ich wieß, ich habe damals da mal angerufen, um mich zu informieren. Und da hieß es genau das: Du zahlst im Monat oder Jahr eine Gebühr, diese sind nur reine Bearbeitungsgebühr, schlussendlich musst du die Kaution aber doch bezahlen, wenn was sein sollte.

    Da kann es wirklich sein, dass es das ist, was ich meinte. Aber für jemanden, der sich nicht damit auseinander setzt, hört es sich ja so an: Ach, Mietkaution wird übernommen? Geil, Geld gespart. So wirds ja eben dargestellt.
  • Vom Blödsinnsfaktor her rangiert das bei mir in etwa auf einer Stufe mit diesen lustigen Goldankaufswerbungen. Du weißt schon, die mit den extrem großzügigen Wohltätern, die dich von deinem lästigen Altmetall befreien.
    Wobei die Spots teilweise genau bei den Privatsendern ausgestrahlt wurden, die dann abends in ihren hochdramatischen Betroffenheitsreportagen die Abzocke in diesen kleinen Schmuck- und Goldankaufsläden angeprangert haben..... :shot:
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  • Jap, weiß was Du meinst, hihi.


    Ich dachte damals auch, dass sich das klasse anhörte, aber ich war direkt schon skeptisch. Es muss doch einen Harken geben, warum man die kaution gestellt bekommt. Tut doch niemand aus Nächstenliebe.
    Und als mir die Alte am Telefon dann sagte wie das läuft, hab ich mich ganz schnell verabschiedet xD
  • @ Wohnungen, die vom Amt bezahlt werden:
    Ich wohne der Arbeit wegen seit August in Frankfurt am Main. Direkt nach München die teuerste Stadt Deutschlands. Vom Amt für Wohnungswesen bekommt man hier bei nachgewiesener Bedürftigkeit eine preiswerte Wohnung vermittelt, in der Regel ohne Makler. Die darf dann eine gewisse Größe, die sich nach der Anzahl der dort wohnenden Personen richtet, nicht überschreiten. Solche Wohnungen sind dann zwar in Frankfurt, aber nicht direkt in der Innenstadt. Und aussuchen kann man sich da die Ausstattung auch nicht, es geht da eben darum, dass man möglichst schnell ein Dach über den Kopf bekommt.
    Ich habe in zahlreichen deutschen Großstädten schon Wohnungen gesucht, ohne Makler hätte ich nie eine bekommen, da ich meist nicht die zeit hatte, sechs Monate zu suchen, sondern kurzfristig einziehen musste.
    Meine jetzige Wohnung habe ich über einen Makler bekommen - ich musste drei gehaltsbescheinigungen mitbringen, einer Schufa Auskunft zustimmen (was nicht zulässig ist, aber wenn man das nicht macht, findet man in Frankfurt nie ne Wohnung), drei Monatsmieten Kaution hinterlegen und eine Bürgschaft vorweisen.
    Das mit dem Amt für wohnungswesen weiß ich von einer Kollegin (alleinerziehend). Die wohnt im Westen frankfurt und braucht bis zur Arbeit eine Stunde, ich habe 20 Minuten Weg.

    @ ortsübliche Vergleichsmiete : da frag ich mich tatsächlich, wie die Zahlen dort zustande kommen, denn in Frankfurt liegt diese bei knapp 9 Euro/qm. Ich zahle 12 euro, und das ist noch günstig. Es gibt hier Stadtteile (sachsenhausen, Westend) da kostet es 17 Euro und mehr. Von daher halte ich diese ortsübliche Vergleichsmiete für nicht valide. Angebot und Nachfrage regeln auf hart umkämpften Wohnungsmärkten in Großstädten die Preise. Und warum sollte ich als Vermieter 10 Euro verlangen, wenn mir jemand die Bude für 15 Euro mietet?

    Ich denke, ohne Makler ist nur was möglich, wenn man jemanden kennt, und dessen Wohnung übernehmen kann, oder eine Wohnung auf dem Land sucht. Oder man hat die zeit, monatelang zu suchen. Die hatte ich bislang nie.
  • Seelenhexe schrieb:

    einer Schufa Auskunft zustimmen (was nicht zulässig ist, aber wenn man das nicht macht, findet man in Frankfurt nie ne Wohnung)
    Ganz ehrlich?? Selbst schuld. Durch so einen Quatsch leistest du solchen schrägen Maschen obendrein noch Vorschub. :thumbdown:

    Seelenhexe schrieb:

    @ ortsübliche Vergleichsmiete : da frag ich mich tatsächlich, wie die Zahlen dort zustande kommen, denn in Frankfurt liegt diese bei knapp 9 Euro/qm.
    Weil das nur der Durchschittswert ist? Ziemlich unverschämt finde ich ja, daß der Frankfurter Mietspiegel auf normalem Wege nur gegen eine Gebühr von satten 3 Euronen zu bekommen ist. 8|
    Wir haben hier auf den Internetseiten der Stadt 'ne Wohnlagenübersicht des gesamten Stadtgebietes und eine Eingabemaske mit etlichen Kriterien, beides lässt sich als PDF ausdrucken.
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